Kinderkrippe Ligist
22. September 2010

Kinderkrippe Ligist

von Sven Raters - Antworten

Im Auftrag der Marktgemeinde Ligist hat die Firma WSB die neue Kinderkrippe in paasivhausnaher Bauweise errichtet. In dieses Projekt ist viel Vorarbeit geflossen, um die Entscheidungsträger in der Gemeinde vom Konzept der besonders energiesparenden Bauweise zu überzeugen.

Hierfür hat WSB einen Aktionstag mit einer Werksbesichtigung, Vorträgen über die Eigenschaften und Möglichkeiten des Baus, der Lüftungstechnik usw. und eine Exkursion zu bestehenden Passivhausobjekten (Schulen und Kindergärten) in Kärnten organisiert.

Die Planung des Gebäudes wurde von der artivo planung und bauleitung gmbh in enger gemeinsamer Abstimmung vorgenommen. Nach nur fünf Monaten Bauzeit wurde die Kinderkrippe unter Anwesenheit von interessierten Bürgern, vielen Kindern, dem neuen Mitarbeiter- und Betrieberteam, den Ligister Gemeinderäten, Bürgermeister Johann Nestler, Landtagsabgeordneten Bgm. Erwin Dirnberger und Landesratin Elisabeth Grossmann am 12. September 2010 eröffnet. Pfarrer Monsignore Rupert Rechberger segnete das Gebäude, damit gleich am nächsten Tag die ersten Kinder betreut werden konnten.

Über dieses zukunftsweise Projekt haben die Medien bereits während der Bauphase berichtet. Insbesondere die Passivhausbauweise des Gebäudes hat für großes Interesse gesorgt.

So hat die Kleine Zeitung berichtet:

Energie sparen in Ligister Kinderkrippe

Dank Passivhausbauweise sollen die Betriebskosten in neuer Kinderkrippe reduziert werden.

LIGIST. Die Bauarbeiten für die neue Kinderkrippe in Ligist (wir berichteten) gehen gut voran. Das Besondere daran: Für das Projekt wurden vorzugsweise heimische Firmen beauftragt und das komplette Gebäude wird in Passivbauweise errichtet.

“Zur Energiegewinnung ist unter anderem eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Darüber hinaus weist diese Anlage einen Pollenfilter sowie eine automatische Prüfung und Regelung der Luftqualität in allen Aufenthaltsräumen auf. Somit ist immer der optimale Sauerstoffgehalt vorhanden”, erklärt Herbert Klampfl, Geschäftsführer der Ligister Firma WSB (Weststeirische Blockhaus GmbH), die Vorteile seines jüngsten Projekts. Aufgrund der Verglasung Richtung Süden wird die Kinderkrippe im Winter zum Großteil durch die Sonne beheizt. “Die etwas höheren Errichtungskosten gewährleisten jedoch sehr geringe Betriebskosten und ein besseres Raumklima”, so Klampfl. Auch Bürgermeister Johann Nestler freut sich über die neue Einrichtung, die im Herbst eröffnet werden soll: “Die Kosten für das Projekt betragen 600.000 Euro, wobei 50 Prozent vom Land gefördert werden. Über Regionext könnten auch andere Gemeinden mitmachen.” Nestler sieht in der Krippe ein erweitertes Angebot für die Bürger und hofft, dass es in Zukunft gut genutzt wird.

Anläßlich der Eröffnung der Kinderkrippe in Ligist berichtete die WOCHE:

Neue Kinderkrippe für Ligist

Im Beisein von Landesrätin Elisabeth Grossmann, LAbg.
Erwin Dirnberger, den Bürgermeistern der Nachbargemeinden, den Gemeinderäten, den Offiziellen der beteiligten Baufirmen sowie zahlreicher Gäste und Monsignore Rupert Rechbergers, der die Segnung vornahm, eröffnete Bgm. Johann Nestler die neue Kinderkrippe in Ligist.
In seiner Rede dankte er den 23 beteiligten Firmen und Josef Schriebl von der Fa. Artivo, die die Planung und Bauleitung inne hatte, für die rasche Umsetzung des Projektes. „Im März diesen Jahres erfolgte der Spatenstich und heute bin ich stolz, dieses Vorzeigeprojekt für die Region zu eröffnen. Vorzugsweise heimische Firmen haben dieses Gebäude in passivhausähnlicher Weise errichtet und damit ein Pilotprojekt verwirklicht, wie es in dieser Form im Bezirk noch nicht vorhanden ist“, so Nestler.
Er äußerte auch den Wunsch an die Bürgermeister der Nachbargemeinden ihren Bewohnern die Krippe schmackhaft zu machen, sie als über die Gemeindegrenzen hinaus bestehende Einrichtung zu sehen und damit für ein volles Haus zu sorgen. Mit einem Appell an die Zuständigen des Landes Steiermark, dass sich die Vorgaben nicht mit den Bedürfnissen der Eltern decken – gefordert sind flexiblere Betreuungszeiten – gab er das Wort weiter an LR Elisabeth Grossmann.

Baureportage in Bildern

Nachfolgend haben wir eine Bildergalerie mit einer Baudokumentation für die Kinderkrippe Ligist für Sie erstellt. Darin sehen Sie von der Bodenplatte über das Aufstellen des Gebäudes bis zur Eröffnung, wie die Arbeiten vorwan gegangen sind. Weder die engen Einfahrten haben uns geschreckt, noch der Zeitplan. Sie können sehen, dass wir so optimiert gearbeitet haben: während ein Transport-LKW zur Baustelle fährt und dort abgeladen wird, um alle Bauteile zu montieren, wird am Werksgelände der Firma WSB bereits der nächste Sattelzug beladen. Nachdem die Baustelle nur wenige hundert Meter vom Firmengelände entfernt ist, musste alles schnell und reibungslos funktioneren.

Wie WSB arbeitet

In seiner Rede bei der Eröffnungsfeier erwähnte DI Josef Schriebl, Geschäftsführer der Firma artivo und Bauleiter für das Projekt, dass Herbert Klampfl, der Geschäftsführer der Firma WSB, das Objekt nicht nur abgewickelt, sondern richtiggehend “gelebt” hat. Er sei praktisch der zweite Bauleiter gewesen und habe zwischenzeitlich sogar die Fenster geputzt. Auf dieses Lob sind wir stolz und freuen uns über diese Anerkennung!

Bilder im Rückblick

Hier nun die Bilder in umgekehrter Reihenfolge – zuerst das fertige Objekt bei der Eröffnung und dann langsam zurückgespult, bis zum Beginn. Viel Spaß! Herzlichen Dank an die Marktgemeinde Ligist und Amtsleiter Bernd Schröttner für die Bilder von der Eröffnungsfeier!

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